Webfilter an Schulen weit verbreitet

Laut einer Studie des IT-Branchenverbandes Bitcom nutzen beinahe 90% aller Schulen einen Webfilter, damit ihre Schüler_innen nicht mit pornographischen, gewaltverherrlichenden oder rechtsextremen Inhalten in Kontakt kommen. Bei einer Befragung von 503 Lehrer_innen aus allen Schultypen ergab sich das Bild, dass ganze 99% eine solche Maßnahmefür sinnvoll hielten.
Eine Umfrage der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter aus dem letzten Jahr macht die Zahlen verständlich.
Denn vier von fünf Lehrenden gehen davon aus, dass ihre Schüler_innen mit Gewalt Sex und Horror im Netz konfrontiert würden. Ein noch größerer Prozentsatz konnte Cybermobbing beobachten.
Zu diesem düsteren Bild deutscher Pädagogen und Pädagoginnen passt es leider, dass Sie trotzdem kaum Auskunft zu Auskunft- oder Beschwerdestellen geben können.
Logische Folge daraus, ist dass sich etwa die Hälfte der Befragten bei dem Thema überfordert fühlen.
Auch wenn hier noch viel beim Thema digitaler Bildung getan werden muss gilt es zu Hause die Grundlagen zu schaffen, Kinder und Jugendliche zu verantwortungsvollen Internetnutzern zu machen.