Mehr Schutz für Kinder auf YouTube


YouTube verschärft seine Sicherheitsrichtlinien

Die bei Kindern sehr beliebte Video-Plattform YouTube (Mehr zum Thema Kinder und YouTube finden Sie hier) hat ihre Richtlinien geändert.

So sollen in Zukunft Videos, die Gewalt, Sex oder andere nicht für Kinder gedachte Inhalte darstellen, aber in Überschrift, Beschreibung und Tags eindeutig auf Kinder als Zuschauer abzielen gelöscht werden.
Neben Sex und Gewalt zählen zu den neuen Tabu-Themen auch Drogen und Tod oder anderweitige vulgäre und eindeutig nicht jugendfreie Inhalte.
Wenn solche Videos in Zukunft hochgeladen werden, während der Kontext eindeutig aussagt, dass sie Kinder ansprechen sollen, ist dies bald ein Verstoß gegen die Richtlinien der Plattform.
Die Ahnung von solchen Verstößen erstreckt sich von einer einfachen Mahnung mit Entfernung des Videos bis hin zu einer vollkommenen Löschung des Accounts.
„Jugendgefährdende“ Inhalte dürfen natürlich weiterhin online gestellt werden, wenn Sie durch eine Altersbeschränkung geschützt werden.
Zu solchen für Erwachsenen erlaubten Inhalten zählen die oben genannten Themen, Tod, Sex, Gewalt und andere gefährliche Handlungen, wenn Sie etwa im Rahmen von Ausschnitten aus Cartoons oder ähnlichem auftauchen.
Dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung um Kinder auf YouTube besser zu schützen, dennoch ist es natürlich kein Allheilmittel. Da die Plattform weiterhin auch Inhalte, die nicht kindgerecht sind erlauben wird, wird es weiterhin einfach sein auch für unter 18-Jährige auf diesen Inhalt zuzugreifen.
Alles, was man dazu benötigen würde wäre ein Google-Konto mit einer unwahren Altersangabe.
Eltern sollten sich daher nicht auf diese Regelungen verlassen und sich weiterhin selbst damit auseinandersetzen, was Ihre Kinder auf YouTube schauen.