Kinder sind der Erfolg von YouTube

YouTube- die App mit dem roten Kasten und dem Pfeil in der Mitte auf Ihrem Bildschirm und dem Ihrer Kinder. YouTube- diese wundervolle Plattform die von geschätzt einer Million verschiedenen Verschwörungstheorien über den 11. September bis hin zu unzähligen definitiv grandiosen Lifehacks, die auch Ihr Leben bereichern werden (Ironie aus) alles bietet wonach sich das gelangweilte Herz verzehrt. Woran denken Sie, wenn Sie sich mit dieser App beschäftigen?
Vielleicht daran, dass Sie dort viel zu viel Zeit verbringen und auch das neueste Werbebombardement mit mittlerweile zwei Werbeclips vor vielen Videos Sie noch nicht davon abgebracht hat weiter auf den roten Kasten mit dem Pfeil in der Mitte zu klicken? Gut möglich. Wenn Sie aber Kinder haben, die Zugang zu einem Tablet oder Smartphone haben oder bereits ein eigenes besitzen, denken Sie vielleicht auch daran wie viel Zeit Ihr Kind bei YouTube verbringt und was es dort sieht.

Kinder schauen nicht nur viel YoutTube, sie sind dort auch besonders erfolgreich

Wenn dieser der Fall ist, dann ist es bei Weitem kein Einzelfall, denn eine neue, groß angelegte Studie hat gezeigt, dass Kinder ein wichtiges Kapital von YouTube sind. Und zwar nicht nur Inhalte von und für Kinder, sondern vor allem auch Videos mit Kindern.
Dass vor allem das Darstellen von Kindern ein großes Problem ist, ist nicht neu. Die US-Handelsbehörde ermittelt gegen die Plattform wegen des Verdachts von Kindesgefährdung und bereits 2017 hatte das Google gehörende YouTube angekündigt Kinder vor nicht altersgemäßen Inhalten zu schützen.
Auch der Vorwurf, dass es Pädophilen auf YouTube viel zu einfach gemacht werde an für sie, vorsichtig ausgedrückt, „interessantes“ Material zu kommen ist nicht neu.
Eigentlich ist das Videoportal prinzipiell gar nicht für Kinder gedacht wie auch YouTube selbst so kommuniziert. Für unter 13-Jährige gibt es die Alternative YouTube Kids, die Erwachsenen mehr Kontrollmöglichkeiten einräumt.

Unsere Handlungsempfehlung ist in diesem Falle also klar, lieber erst einmal die Kindervariante installieren oder ein junges Kind beim Filmchen schauen „betreuen“. So sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind weder mit fragwürdigen Inhalten noch mit fragwürdigen Personen in Kontakt kommt.
Einen ausführlichen Artikel über die Studie finden Sie bei heise.de