Facebook mit neuer Gesundheitsfunktion


Facebook will in Zukunft auch mitmischen, wenn es um die Gesundheit seiner Nutzer geht.

Für Facebook Nutzer in den USA soll es bald zusätzliche Möglichkeiten geben. Eine neue Präventions- und Gesundheitsfunktion soll Nutzern in Zukunft helfen Ihre Arzttermine zu koordinieren, Gesundheitsinformationen einzuholen und sich Ärzte und andere Stellen in der Nähe zu finden. Zusätzlich dazu will Facebook Tipps geben und etwa an Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungsauffrischungen erinnern.

Der Konzern von Mark Zuckerberg, der diese Woche die britische Höchststrafe von 500.000 Pfund wegen des Cambridge Analytica-Skandals akzeptiert hatte, behauptete er wisse, wie sensibel diese Daten seien und werde diese zusätzlich schützen und nicht an Werbepartner weitergeben.
Der Konzern wolle selbst auch nur eine „limitierte Anzahl an Daten sammeln“.
Natürlich gibt es aber einige Daten, die Facebook sammeln „muss“ um die „Funktion zu gewährleisten“. Dazu gehören Alter Geschlecht, Standort und eingetragene Arzttermine.

Und natürlich hat sich Facebook noch eine Hintertür eingebaut, wenn es um die Weitergabe der Daten an Dritte geht. Und natürlich handelt es sich dabei nicht um eine Tür, sondern um ein Einfallstor.
Wenn vorgeschlagene Links, etwa zu Ärzten oder Gesundheitsorganisationen, geklickt werden landen diese Daten bei Facebooks Werbekunden.

Gesundheitsdaten bei Facebook? Das klingt wohl auf den ersten Blick wie ein schlechter Scherz, bei einer Firma die in den letzten Jahren gefühlt das Motto befolgte, dass für jeden Schritt zu weit eine halbherzig vorgetragene Entschuldigung absolut ausreicht.
Für Mark Zuckerberg ist es wohl aber ein logischer Schritt und der Erfolg gibt ihm recht.
Für uns ist der logische Schritt jedoch zu empfehlen bei einer Einführung in Deutschland die Finger ganz weit weg davon zu lassen
Wer sie sich aber an Facebook verbrennt, kann dafür dann eben auch direkt den nächsten Arzt finden. Ob der bei so etwas helfen kann, ist jedoch fraglich.