Facebook missbrauchte Rufnummern

Oops they did it again. Auch unser zweiter Post diese Woche dreht sich, mal wieder, um Facebook. Die Nutzer, die ihre Handynummer hinterlegt haben, wozu Facebook gerne und häufig auffordert, wurden wohl nicht ausreichend darüber in Kenntnis gesetzt was mit ihrer Rufnummer passiert. Die Nummern, die Facebook unter dem Vorwand der Zwei-Faktor Identifizierung gefordert hatte wurden (wer hätte es gedacht) natürlich an Werbekunden weitergegeben. Dies hatte die Plattform ihren Nutzern aber nicht deutlich gemacht, weshalb sie sich jetzt in den USA einer Klage wegen unfairer und irreführenden Praktiken in der Geschäftsführung gegenübersehen. Möglich ist eine Strafe von fünf Milliarden US-Dollar.
Für Nutzer die ihre Mobilnummer angab gab es als Bonus weitere extra auf sie zugeschnittene Werbung, Über die konnte sich aber nicht nur freuen, wer seine Nummer selbst bekannt gegeben hatte, sondern auch wer sein Adressbuch Facebook zur Verfügung gestellt hatte. Aus diesem wurde dann die eigene Nummer herausgepickt und ebenfalls für Werbezwecke genutzt.

Eine Handlungsempfehlung ergibt sich zusätzlich aus einer, der Klage anhängigen, Beschwerde über Gesichtserkennung. Diese nutzt Facebook, um User zu erkennen und direkt auf Bildern zu markieren. Wem das mal wieder definitiv ein Schritt zu viel ist, der sollte die Tag Suggestions abschalten.