Bei FaceApp könnten Ihnen die Gesichtszüge schon entgleiten bevor Sie die App überhaupt nutzen

Seit einiger Zeit ist es der neue Social Media Hype: von Ihren Freunden bis hin zu Promis zeigen sich auf einmal alle als Greise oder jung wie seit Jahren nicht mehr.
Die App, die dafür verantwortlich ist gibt es eigentlich schon seit 2017 und heißt ganz schlicht FaceApp. Verantwortlich für diese Anwendung ist die russische Firma Wireless Lab aus St Petersburg.


Auch das Gardion Team reagiert mit gemischten Gefühlen auf die App
Dort scheint man es mit der DSGVO nicht sonderlich ernst zu nehmen und auch das Recht in der App hochgeladene Bilder zu kommerziellen Zwecken nutzen zu wollen will man sich herausnehmen. Skeptisch macht zudem, dass die in der App hochgeladenen Bilder nicht in der App selbst lokal bearbeitet werden, sondern auf den Servern der Firma landen.
Obwohl die Firma verlauten ließ, keine Daten an Dritte zu verkaufen, bestätigte sie, dass Bilder für etwa 48 Stunden auf Google Servern in Irland oder Amzon Servern in den USA landen könnten.
Auf Anfrage könne man die Löschung der Bilder beantragen, ob dies dann geschieht ist ebenso wie bei Facebook oder Google ungewiss.
Im Endeffekt stellt sich die Frage ob man sich einen kleinen Spaß, den man in zwei Wochen wieder vergessen hat wirklich mit einem Bild des eigenen Gesichts erkaufen möchte, das überall landen könnte.